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Häufig gestellte Fragen - FAQ
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- Was ist eine Katarakt (Grauer Star)?
Katarakt (Grauer Star) ist eine Trübung der normalerweise klaren Augenlinse. Die vertrübte Linse verhindert die Durchlassung von Lichstrahlen auf die Netzhaut.
Eine niedrigere Stufe der Trübung muss noch nicht das Sehvermögen beeinträchtigen. Bei dem Fortschreiten der Krankeit stellen sich jedoch unangenehme Begleiterscheiningen ein: vernebeltes Sehen, Überempfindlichkeit bei Blendung, eine sich erhöhende Kursichtigkeit und Verzerrung des beobachteten Bildes. Die Vertrübung der Augenlinse vergrößert sich mit der Zeit.
Die Geschwindigkeit der Linsentrübung ist unterschiedlich. Von den anfänglichen Beschwerden bis zur vollständigen Blindheit können Jahre verfließen, oder aber auch nur Monate oder ganze Jahrzehnte.
Die Augenlinse befindet sich im Auge hinter der Regenbogenhaut (Iris). Eine unvertrübte Linse ist im Auge gar nicht zu sehen. Die Aufgabe der Augenlinse ist es, die ins Auge einfallenden Lichstrahlen so zu bündeln, dass sie auf die Netzhaut einfallen und ein scharfes Bild entstehen könnte. Die Linse besteht aus einer Kapsel (capsula), einem Kern (nukleus) und der Rinde (kortex). Wenn wir die Linse mit einem Obst vergleichen würden, würde der Kapselsack die Haut, die Linsenrinde das Fruchtfleisch und ihr Kern den Obstkern darstellen. - Ist mein Grauer Star bereits reif genug zu einer OP?
Noch vor zwanzig Jahren verlief die Operation des Grauen Stars ganz unterschiedlich als heute. Die Linse wurde aus dem Auge mit einem langen Schnitt extrahiert, wobei sie auf eine Sonde eingefroren wurde, die mit flüssigem Stickstoff gekühlt war.
Diese Operationen waren mit einer ganzen Reihe von Komplikationen verbunden und fielen damals bei PatientInnen mit einer stark vertrübten Augenlinse besser aus. Augenärzte haben deshalb früher dazu geraten, die Operation erst bei einer fast vollständigen Blindheit durchzuführen. Der Graue Star musste ‚OP-reif‘ werden.
Heutzutage ist die Situation vollkommen anders: die OP-Ergebnisse sind hervorragend und der Grad von Komplikationen hält sich gering.
Falls dennoch Komplikationen entstehen, kommt es zu ihnen viel öfters gerade bei PatientInnen mit stark vertrübten, sog. ‚reifen‘ Linsen.
Die geeignete Zeit für die Operation ist durch den Grad der Beschwerden gegeben, die Ihnen der Graue Star zufügt. Falls die Beschwerlichkeiten dem Patienten das Leben komplizieren, gibt es keinen Grund, die OP zu verschieben.Für gewöhnlich entscheiden sich Menschen für die OP, weil sie:
- ihre Arbeit nicht richtig machen oder ihren Hobbys nicht nachgehen können
- nicht gut lesen, fernsehen oder nähen können
- nicht mehr in der Lage sind, ihren üblichen Hausarbeiten nachzugehen
- selber nicht mehr Auto fahren können
- immer Angst haben müssen, dass sie irgendwohin fallen oder sich irgendwo stoßen
- wegen der Seherkrankung ihre Unabhängigkeit verlieren
- Tausend andere guten Gründe haben, die für den konkreten Menschen von größter Wichtigkeit sind
- Wie wird der Graue Star medizinisch behandelt?
Es existieren keine Medikamente, Diäten, Sportübungen oder spezielle Brillen, die den einmal entstandenen Grauen Star beheben könnten.
Die Einzige Art der Behandlung ist ein chirurgischer Eingriff. Mildere Formen vom Grauen Star, die dem Patienten, bzw. der Patientin keine Beschwerden verursachen, ist es nicht nötig zu operieren. Falls die Begleiterscheinungen jedoch das Durchführen von alltäglichen Tätigkeiten erschweren, ist es an der Zeit, sich zu der Operation zu entschließen. Über eine OP sollte man nachdenken, wenn das erschwerte Sehen Ihnen in der Arbeit hinderlich ist, oder während der Tätigkeiten, die Sie gerne tun und wenn die Sichttrübung Ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von anderen Menschen gefährdet.
Den Grauen Star kann man nicht mit einem Laser behandeln.
Die vertrübte natürliche Linse wird mit einem Ultraschall-Instrument entfernt, das in das Auge durch einen kleinen chirurgischen Schnitt eingeführt wird. Die Brechkraft der entfernten menschlichen Linse wird durch eine dauerhaft implantierte intraokulare Linse ersetzt. - Bieten Sie die weichen Linsen bereits im Grundpreis der Behandlung an?
Jawohl, sie sind in dem Preis bereits inbegriffen.
Und nicht nur das: In der Augenklinik NeoVize erhalten Sie im Grundpreis ohne weitere Zuzahlungen die gelbe intraokulare Linse Alcon AcrySof Natural und das hochwertige Schutzgel Alcon. Die Operation wird mit dem Mikro-Inzisionssystem 2,2mm durchgeführt.
Bezahlen Sie anderswo nicht für das, was Sie bei uns bereits im Grundpreis garantiert bekommen! - Was ist das das intraokulare Schutzgel?
Während der Operation ist es wichtig, die feinen Strukturen des Auges vor einer Beschädigung zu schützen. Dazu wird ein spezielles Gel verwendet (viskoelastisches Material).
Bezahlen Sie nicht für das, was Sie bei uns gratis bekommen! In der Augenklinik NeoVize erhalten Sie bereits im Grundpreis und ohne jegliche
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